Highland Cattle vom Bestethal    Hahn Lange GbR
© Highland Cattle vom Bestethal 2017                                                                                                                                                    
RÜMPEL / SATTENFELDE „Das Striegeln baut eine per- sönliche Bindung zu den Tie- ren auf “, sagt Regina Lange und bürstet Morag sanft über ihr rötlich-zotteliges Fell. M o r a g i s t s c h o t t i s c h u n d   passt   daher   perfekt   zu   seiner ä  n   Highland Cattle.
A u c h s e i n F r e u n d V o l k e r   Hahn   ist   mit   seiner   Familie mit   in   das   Projekt   eingestie- gen.   2014   kamen   die   ersten Kälber, in diesem Jahr sind h ü  f ü  e ä    „Unser   erstes   Kalb   in   diesem Jahr kam in der Nacht zum 6. l d f m   s c h o n a u f d e r W e i d e . N u r   i n ä  r   die   zweite   Kuh“,   erinnert   sich Regina   Lange.   Das   Gebären e i n   schnell und unkompliziert. Nur in den seltensten Fällen sei Geburtshilfe nötig. „Die
Morag   lässt   ihr   Kalb   wäh- rend des Striegelns trinken und   scheint   Vertrauen   zu   sei- ner   Besitzerin   zu   haben.   Die- se   bürstet   ganze   Wollbüschel aus   dem   Fell   heraus:   „Sie   ver- n t r “    f e n ö  r   Kühe   müsse   man   schon   ein wenig aufpassen, so Regina Lange,   aber   ansonsten   seien e r   friedlich   und   eine   ruhige,   be- häbige   Rasse.   Vielleicht   nicht immer,   ergänzt   Züchter   Rü- diger   Lange,   denn   bei   Gefahr ö  n e   durchaus   40   km/h   spurten   wenn   auch   nicht   auf   längere : „  a n   Mensch mithalten.“ Ein   Teil   seiner   Highlander stehen   auf   einer   4,5   Hektar großen   Weide   in   Sattenfelde l z n   . „  n   1,5   Tiere   auf   einem   Hektar“, erklärt   Rüdiger   Lange.   Es   ist die   erste   Weide,   die   sich   der Züchter   vor   zwei   Jahren   ge- t . n   weitere   15   Hektar   in   der   Um- g   denn   die   Herde   wuchs   konti- h n ü    sechs   auf   heute   24   Tiere   –   da- n i ä  r m   dieses Jahres. „Es   ist   schwer,   Weideland zu   finden“,   sagt   er.   Angefan- g e n h a t t e s e i n e Z u c h t a l s   Hobby,   denn   Rüdiger   Lange hatte   immer   mal   wieder   er- wähnt, dass er als Rentner gerne Rinder züchten wollte. S e i n F r e u n d V o l k e r H a h n   n a h m i h n b e i m W o r t u n d   fand   schon   bald   eine   passen- d e W e i d e . D a k o n n t e i c h   nicht   mehr   zurück   und   habe es   bis   heute   nicht   bereut“,   er- innert   er   sich.   Sein   Hobby   sei ä  t t - d e n u n d d i e g a n z e F a m i l i e   mache mit.
ä  r d v   wiegen   zwischen   23   bis   28   Ki- m d n   Beine. „Das macht die Ge- burt   einfacher“,   so   ihr   Ehe- mann.   Im   Vergleich:   Ein   Kalb r n   um die 50 Kilogramm. n d   r s   mehr ganz so leicht. Eine Kuh wiegt   dann   zwischen   550   und 650 Kilogramm, ein großer Bulle bis zu 1000 Kilogramm. b n i   nach   der   Geburt   bekommen die   Kälber   ihre   Ohrmarken: „Danach   kann   man   sie   nicht mehr   einfangen.“   Alle   Tiere sind registriert, ihre Namen
werden in ein Herdbuch ein- getragen. Klar   tragen   die   Highlander schottische   Namen   wie   Mai- sie,   Morag   oder   Moira.   Nicht zu   vergessen   Zuchtbulle   Fer- , r t   Schottland, der Heimat der Highlander,   stammt.   Die   röt- h ä  n e - men   von   den   weit   abgelege- nen   Hybriden,   sind   robuste Fleischrinder,   die   das   ganze Jahr   über   –   von   einem   Unter- stand abgesehen draußen bleiben.   Weibliche   Tiere   tra- gen den Anfangsbuchstaben
Regina und Rüdiger Lange auf der Weide in Sattenfelde: Sie züch-ten erfolgreich das aus Schottland stammende Highland Cattle. d e r M u t t e r , m ä n n l i c h e d e n   des   Vaters.   Ein   dazu   gekauf- tes   Tier   heißt   allerdings   Sti- . „  e t s - traulich“, so Regina Lange. Stine   trottet   auf   ihren   kur- zen Beinen ganz nah heran. Ihre   Mähne   hängt   weit   über die Augen. Die werde auch nicht   geschnitten,   die   High- r ö  n r - m ,   Rüdiger   Lange.   Er   hofft,   dass i r t   einmal   ein   ganz   besonderes Tier   dazwischen   ist.   Im   ver- gangenen   Herbst   hat   die   Fa- milie   Zuchtschauen   besucht, um   sich   ein   Bild   davon   zu   ma- chen, welche Kriterien – wie
S k e l e t t b a u , B e m u s k e l u n g   d p g   Zuchterfolgen sind. t b   werden die Highlander das erste Mal gedeckt relativ spät   also,   denn   hier   geht   es t m   sondern   um   Zucht   und   gutes Fleisch.   Acht   Monate   laufen s i e b e i d e r M u t t e r . D a s   n e n n t m a n M u t t e r t i e r h a l - “  , o . m   Rhythmus   einzuhalten,   wer- den   die   Kühe   Ende   Mai   /   An- fang Juni gedeckt. So kom- men die Kälber im März bis in den   Mai   zur   Welt   und   nicht über das ganze Jahr verteilt. Die   Kuh   trägt   –   fast   wie   der Mensch   –   285   Tage   und   ist nach   der   Geburt   bereits   nach 30   bis   45   Tagen   wieder   auf- nahmebereit. „Wenn   die   Kälber   im   Früh- jahr   geboren   werden,   ist   die r n - nen   durch   Fliegen   im   Som- mer gebannt“, meint Lange. Nur   ganz   selten   werde   beim Decken   eingefrorener   Samen . n   n r r t   Lauf. Rüdiger   Langes   Ziel   ist   es, eine Herde mit zehn bis zwölf Muttertiere   n   zu   halten.   Das sei noch überschaubar und ü  e e t   beiden   Familien   nicht   über- s t e i g e n . B e i m V e r k a u f d e r   e ä  e n e   r e n   n n e h   persönliche Bindung aufge- . r a ü  e   durch,   sonst   dürfe   man   nicht ü  . ß  h i   noch   schlimmer,   wenn   man ein   altes   Tier   zum   Abdecker bringen   müsse.   Rüdiger   Lan- ge   hat   sich   mit   der   Highlan- t n - traum erfüllt. Frauke Schlüter-Hürdler
Das Kalb sieht ja so flauschig aus wie ein Teddybär – echt süüüß. Die Highlander von Sattenfelde haben Nachwuchs bekommen. Weitere Knuddel-Babys werden noch folgen.
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FOTOS: FSH
Quelle: Stormarner Tageblatt vom 7.5.2016
FOTOS:FSH
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Pressenotiz: Stormarner Tageblatt vom 7.5.16 Folgender Artikel wurde von unseren Highlandern im Stormarner Tageblatt veröffentlicht. Wenn Sie auf den nachstehenden Link klicken, können Sie sich  die Online-Version anschauen.